Christian Kramer

Christian Kramer / Cäsar Ritz, Walliserhof Grand-Hotel & Spa, Saas-Fee

page1image60722368

 

Auf Umwegen zur Patisserie

Einige Jahre war Christian Kramer nicht in der Restaurantküche zu finden, sondern im Hörsaal als Student der Wirtschaftswissenschaften. Doch in ihm wuchs der Wunsch einen Handwerksberuf zu erlernen und so entschied er sich im Alter von 25 Jahren für einen Neustart und eine Ausbildung zum Konditor im Gutzeitcafe in Bielefeld. Berührungspunkte mit der Gastronomie hatte er davor bereits durch einen Nebenjob während des Studiums, doch seine eigentliche Leidenschaft für die süße Kunst kam von seiner Oma mit der er schon als Kind gemeinsam gebacken hat.

Neue Wahlheimat in der Schweiz

Nach seiner Ausbildung arbeitete Christian Kramer erst als Commis de Cuisine und dann als Chef de Partie in der Villa Kennedy in Frankfurt am Main, bevor es ihn in seine neue Wahlheimat die Schweiz verschlug. „In der Schweiz hat man einfach unfassbar viele Möglichkeiten in der Gastronomie zu arbeiten – das ist zum einen natürlich der finanzielle Aspekt. Aber die Menschen gehen hier einfach sehr gerne Essen und sind auch bereit für Qualität den entsprechenden Preis zu bezahlen.“ Seit Mai 2021 ist er im Gourmetrestaurant Cäsar Ritz im Walliserhof Grand-Hotel & Spa, Saas-Fee als Chef Patissier tätig.

Inspirieren lässt er sich durch regionale Produkte und Gerichte aber auch von Orten und Kollegen. Dabei sucht er sich meist eine Komponente aus, die einen besonderen und unerwarteten Touch mit einbringt und baut die Kreation darauf auf.

Bereits das zweite Mal beim Wettbewerb

Beim „Patissier des Jahres“ ist Christian Kramer kein unbekanntes Gesicht – 2019 nahm er bereits am Wettbewerb teil und konnte sich auch da fürs Finale qualifizieren. Die Entscheidung sich nochmal zu bewerben, stand für ihn sofort fest. „Ich hatte einfach soviel Spaß am Wettbewerb, dass für mich klar war: Ich möchte nochmal teilnehmen. Natürlich gibt es auch einige Dinge, in denen ich mich jetzt verbessern möchte – da hilft mir auf jeden Fall, dass ich weiß was auf mich zukommt.“