Maximilian Döring

Maximilian Döring / Wettsteins Restaurant / Merode- Langerwehe

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Zwischen Koch und Konditor

Süßspeisen hatten es Maximilian Döring schon seit seiner Kindheit angetan. Nach einem ersten Schulpraktikum in der Gastronomie war es um Maximilian Döring dann geschehen und er wollte Patissier werden – neben seinem Hang zu Desserts reizte ihn insbesondere das Filigrane an der Arbeit. Nach seiner Ausbildung zum Konditor im Excelsior Hotel Ernst und der Pâtisserie Törtchen Törtchen in Köln verschlug es ihn dann in das Wettsteins Restaurant in Merode – wo er auch einst sein Schulpraktikum absolviert hatte. Hier schloss er zusätzlich noch die Ausbildung zum Koch ab.

Darauf folgten Stationen als Patissier im Zwei-Sterne Restaurant „Ikarus“ im Hangar-7 in Salzburg, als Demichef Patissier im Restaurant „Cinco by Paco Perez“ im 5-Sterne Luxushotel SO/Das Stue in Berlin sowie als Chef Patissier im Restaurant VOLT in Berlin. Seit August 2020  ist er als Junior Souschef wieder im Wettsteins Restaurant in Merode anzutreffen, was er selbst als seinen „sicheren Hafen“ beschreibt in den er gerne jederzeit zurückkehre. Besonders schätze er hier den Zusammenhalt und das Team.

 

Als Junior Souschef ist er sowohl in der Patisserie als auch im Gardemanger zu Hause und schätzt dabei sich sowohl als Koch wie auch als Konditor ausleben zu können. Besonders das Wechseln zwischen diesen zwei Handwerken sei es, wodurch oft auch innovative Kreationen entstehen. Dabei ist es ihm besonders wichtig immer Neues auszuprobieren und Grenzen auszutesten. Inspiration sucht er sich dabei häufig, wenn er selbst Essen geht.

„Die Jugend wieder an die Kulinarik heranführen“

Für die Zukunft der Gastronomie wünscht er sich, dass wieder mehr junge Leute ihren Weg in die Branche finden. Dafür müsse man „die Jugend wieder an die Kulinarik heranführen. Da sollte man bereits in der Schule ansetzen und dort erste Berührungspunkte mit der Gastronomie schaffen.“ Gleichzeitig warnt er auch, dass der Schritt in die Gastronomie gut überlegt sei. „Wenn man nicht mit Herzblut und Leidenschaft dahintersteht, ist es schwer. Für mich ist es aber der schönste Beruf, den ich mir vorstellen kann.“

Beim „Patissier des Jahres“ will er nun auch mit Herzblut und Leidenschaft überzeugen. Den Wettbewerb verfolge er schon seit seiner Ausbildung und teilzunehmen war schon länger sein Ziel gewesen. Erste Wettbewerbserfahrung bringt er bereits mit. Während seiner Ausbildung nahm er am Cru de Cao Wettbewerb von Coppeneur und dem Signature Award von Original Beans auf der Chefsache teil.