Roman Aster

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© Melanie Bauer Photodesign

Roman Aster / „Esszimmer“ in der BMW Welt, München

Wettbewerbskreationen:
Freestyle-Dessert: Buchweizen / Rotkraut / Honig
3-Komponenten-Dessert: Ziegenmilch / Estragon / weiße Schokolade
Praline/Petit Four: Passionsfrucht / Safran / Olive

Für Roman Aster war die Patisserie eine der wenigen Berufe, die er sich vorstellen konnte auszuüben. So machte er in Südtirol, wo er aufwuchs seine Ausbildung im Gastgewerbe. Die Leidenschaft für die süße Kunst entwickelte sich dann mit der Zeit und ist heute „eines der schönsten Dinge der Welt“.
Nach einigen Stationen in der Heimat und Österreich, konnte Roman seine ersten Erfahrungen in der Sterneküche im Restaurant „Trenkerstube“ im Hotel Castel in Dorf in Tirol machen. Dort wurde er sehr gefordert, lernte so jedoch viel über die Abläufe innerhalb und außerhalb der Gastronomie.

Danach zog es ihn nach Deutschland, weil ihn diese Art der Küche am meisten interessierte. Hier konnte er seine Kenntnisse durch verschiedene Praktika in Spitzenrestaurants, wie dem „Vendom“ in Bergisch Gladbach oder, dem „Haerlin“ in Hamburg weiterentwickeln.

Seit zweieinhalb Jahren darf sich der 23-jährige als Chef Patissier im „Esszimmer“ in der BMW Welt kreativ austoben. Hier entsteht seine moderne, leichte und überraschende Patisserie, die auf klassischen Grundelementen aufgebaut ist und sich durch eine dezente Süße auszeichnet.

Roman hat viele Vorbilder, wie Christian Hümbs, Andy Vorbusch oder Erik Räty. Auch die Köche mit denen er arbeitet geben ihm immer wieder neue Impulse, doch versucht er dabei stets seiner persönlichen Linie treu zu bleiben und diese Einflüsse lediglich als Inspirationen, als Sprungbrett für seine Kreationen zu nutzen. Sein Lieblingsprodukt ist Gemüse. Die Vielfalt und Eigenschaft jedes Produktes, wie man es verarbeiten, kombinieren und neue überraschende Ergebnisse erzielen kann.

Romans Gerichte sind sehr vielseitig, er kombiniert gern, benutzt verschiedene Texturen und Geschmacksrichtungen, spielt mit dem Aussehen und den Ideen hinter dem Aufbau eines Gerichts ohne dabei die Grundkomponenten außer Acht zu lassen. Außerdem benutzt er gerne Techniken, die sonst eher in der warmen Küche bekannt sind. Dies spiegelt sich auch in seinen Wettbewerbskreationen wieder. Anreize fand der engagierte Patissier dazu in seiner Umgebung während der Arbeit und seiner Freizeit.